| |
Ja, die Nacht kommt ins Gedränge.
Und auf roten, leichten Sohlen
Ihn, der mit der Sonn entlaufen,
Eilt sie irrig einzuholen;
Fühlst du nicht ein Liebe-Schnaufen?
Geh nur, lieblichster der Söhne,
Tief ins Innre, schließ die Türen!
Denn sie möchte deine Schöne
Als den Hesperus entführen.
Der Schenke (schläfrig)
So hab ich endlich von dir erharrt
In allen Elementen Gottes Gegenwart,
Wie du mir das so lieblich gibst!
Am lieblichsten aber, daß du liebst.
Hatem
Der schläft recht süß und hat ein Recht, zu schlafen,
Du guter Knabe, hast mir eingeschenkt,
Vom Freund und Lehrer, ohne Zwang und Strafen,
So jung vernommen, wie der Alte denkt.
Nun aber kommt Gesundheit holder Fülle
Dir in die Glieder, daß du dich erneust.
Ich trinke noch, bin aber stille, stille,
Damit du mich, erwachend nicht, erfreust.
Buch der Parabeln
Mathal Nameh: Buch der Parabeln
Vom Himmel sank
Vom Himmel sank in wilder Meere Schauer
Ein Tropfe bangend, gräßlich schlug die Flut;
Doch lohnte Gott bescheidnen Glaubensmut
|  |
|
| |
|
|